Schadstoffeinsatz in Baden am 20.12.2020

Am 20. Dezember, kurz vor 20 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Baden Weikersdorf zu einem Gasaustritt bzw. -gebrechen (S1)" alarmiert. Die Bewohner des Hauses, eine vierköpfige Familie, hatte sich bereits in Sicherheit gebracht und informierte den Einsatzleiter über ein vermutliches Gebrechen der Heizungsanlage im Keller.
Junge Familie flüchtet aus WohnhausEin Kellerbrand konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Die beiden Kinder, vier und neun Jahre, konnten kurzfristig bei Nachbarn untergebracht werden. Eine kombinierte Anlage - Gas, Feststoff und Pellets-Heizung - hat das Wohnhaus vernebelt. Zwei Atemschutz-Trupps konnten nach kurzer Erkundung vor Ort rasch Entwarnung geben, da es sich hauptsaechlich um Wasserdampf handelte. Die Gaszufuhr wurde an der Grundstuecksgrenze sicherheitshalber abgedreht. Fuer die im Gebaeude verbliebenen Tiere der beiden Kinder bestand keine Gefahr und sie mussten nicht in die Kaelte gebracht werden. Als sich die beiden Atemschutz-Trupps schon wieder beim Ablaufposten zurueckgemeldet hatten, verschaerfte sich die Lage durch einen lauten Knall. Als Ursache stellte sich ein Defekt in der Heizungsanlage heraus. Unterstuetzung bekam die Feuerwehr durch zwei Badener Rauchfangkehrer, die als Experten zu Rate gezogen wurden. Um den Heizkessel rasch abkuehlen zu lassen, wurden die gluehenden Festbrennstoffe ins Freie gebracht und abgeloescht. Sodann konnte das Gebaeude fuer die erst kuerzlich eingezogenen Besitzer freigegeben werden und die aufgeregten Kinder konnten ihre Haustiere wieder gluecklich in die Arme schliessen.
Bericht: OBI Markus Czaker FF Baden Weikersdorf
Fotos: © Stefan Schneider BFKDO Baden


























Beitrag erstellt am 21. Dezember 2020
Stefan Schneider


