19.09.2019  Einsätze - [AFKDO Pottenstein]

Brandmelder verhindert Wasserschaden

Am Donnerstag den 19. September 2019 wurde um 03:05 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Berndorf-Stadt mit Sirene, Pager und Alarm-SMS zu einem ausgelöstem Brandmelder alarmiert.

Wenige Minuten später konnte auch schon ein vollbesetztes Tanklöschfahrzeug zur nahegelegenen Einsatzadresse ausrücken. Aufgrund der äußert unüblichen Uhrzeit für einen solchen Alarm im Pflegeheim, ließ der Gruppenkommandant bereits im Fahrzeug einen Atemschutztrupp ausrüsten, da auch noch keine genauere Information verfügbar war.

Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass aus dem betroffenen Küchenbereich weißer Rauch austrat und eine feuchte warme Luft spürbar war. Über einen Nebenraum der Küche konnte die Lage weiter eingegrenzt werden. Ein Brand konnte glücklicherweise rasch ausgeschlossen werden, da den Einsatzkräften beim Öffnen der Türe eine feuchte - schwüle Dampfschwade entgegenwehte. Auch laute Tropfgeräusche wurden wahrgenommen. Auch der Auslösegrund ist kurz drauf identifiziert und abgestellt worden. Bei der Spüle ist ein Schlauch leicht eingerissen und versprühte Heißwasser im Küchenbereich. Durch das frühzeitige Erkennen der Dampfschwaden durch die automatische Brandmeldeanlage, konnte sicherlich ein größerer Wasserschaden und vor allem ein langfristiges (ca. 3h) entweichen des Wassers verhindert werden.

Seitens der Feuerwehr wurden noch sämtliche Fenster in der näheren Umgebung geöffnet um den Raum zu belüften und mit bereitstehenden Boden-Abziehern, das am Boden stehende Wasser in vorgesehene Kanalwannen gezogen.

Im Anschluss wurde der Bereich an das diensthabende Personal übergeben und in Rücksprache mit dem Brandschutzbeauftragten die Brandmeldeanlage zurückgesetzt. Rund 45 Minuten nach der Alarmierung konnten die 3 Fahrzeuge mit 15 Mitgliedern wieder einrücken.


Eingesetzte Kräfte:
FF Berndorf-Stadt: 3 Fahrzeuge (Tank-1, Tank-2, MTF), 15 Personen

Bericht: HFM Florian Stadler FF Berndorf-Stadt

FF Berndorf-Stadt

Beitrag erstellt am 02. Oktober 2019
Stefan Schneider

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